Molden Verlag

Stillstand von Josef Urschitz

Wie der Reformstau unseren Wohlstand gefährdet
Molden Verlag

Stillstand von Josef Urschitz

€ 19,90 
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„Wir leben zunehmend auf Pump und von der Vergangenheit – und sind dabei, unsere Zukunft zu verspielen“, konstatiert Autor Josef Urschitz.

Auch in Österreich sind die fetten Jahre vorbei. Wie das übrige Europa leidet das Land unter den Nachwehen der Finanzkrise und der globalen Instabilität. Die allgemeine Unzufriedenheit wächst, und die Suche der Menschen nach einfachen Lösungen in einer komplexen Welt treibt den Populisten immer mehr Wähler zu. Gerade jetzt wären die Politiker gefordert, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und das System grundlegend zu erneuern. Doch abseits von Lippenbekenntnissen und „Pseudoreförmchen“ passiert nicht viel. Tatsächlich bedarf vieles, was im Österreich der Nachkriegszeit und der Wirtschaftswunderjahre seine Berechtigung hatte, dringender Reformen. Wann haben die Politiker die Bodenhaftung und den Kontakt zu ihren Wählern verloren? Wie ist das Land von der Überholspur auf den sprichwörtlichen Pannenstreifen geraten?

Der erfahrene Wirtschaftsjournalist Josef Urschitz analysiert messerscharf, wie dieser Reformstau unseren Wohlstand bedroht. Er beschreibt die wichtigsten Blockierer, listet die größten Baustellen der Republik auf – und gibt Reparaturanleitungen.

Aus dem Inhalt
Im Jurassic Park der Politsaurier | Akute Austrosklerose | Gefangen im Reformstau | Der Föderalismus | Die Sozialpartner | Der Staatshaushalt | Die seltsame Welt der Bürokratie | Die Steuerhölle | Das Sozialsystem und seine Bewohner | Der ganz normale | Förderwahnsinn | Die Bildungsmisere | Ausgabenmacht ohne Kontrolle | Wie wir Österreich zukunftsfit machen | Warten, bis die Troika kommt?

Der Autor:
Josef Urschitz wurde 1952 geboren und ist seit den 1970er-Jahren als Wirtschaftsjournalist tätig. Zunächst freier Mitarbeiter bei diversen Magazinen und Tageszeitungen, dann unter anderem Wirtschaftsressortleiter bei der „Austria Presse Agentur“. Bei der Tageszeitung „Die Presse“ war er zuletzt Leitender Redakteur sowie Wirtschaftskolumnist („Urschitz meint“, „Bilanz“, „Let’s Make Money“).

Molden Verlag
ISBN 978-3-222-15003-6
Seiten: 160 | Einband: Hardcover mit SU | Format: 13,5 x 21,5 cm


Manufaktur

Molden Verlag

Der von Fritz Molden 1964 gegründete Buchverlag feierte national und vor allem international spektakuläre Erfolge. Molden wurde damals in einem Atemzug mit großen deutschen Publikumsverlagen genannt. An diese Erfolge soll nun durch eine Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ angeknüpft werden.

„So, wie für Fritz Molden Österreich mehr als nur ein geografischer Begriff war, sollen auch die künftigen Bücher des ‚Molden Verlages‘ in einem umfassenden Sinn Österreich zum Thema haben. Die Redaktion der „Presse“ garantiert, dass dies zum Gewinn der Leser gelingen wird.“, meint Matthias Opis.

„Der Name Molden ist wie kaum ein anderer mit der ‚Presse‘, ihrer Geschichte und Blattlinie, verbunden. Der Zeitungs- und Buchverleger Fritz Molden war bekennender Österreicher und dachte doch stets groß. Ich freue mich, dass wir dieser Persönlichkeit und ihrem Eintreten für eine offene, wirtschaftsliberale Gesellschaft auch in Form von Büchern unsere Reverenz erweisen dürfen.“, so Rainer Nowak.