Educational Toy Design

Play-Mingo Baukasten

Fahrbarer Baukasten, sechsteiliges Lernspielzeug. Ab 2-5 Jahre.
Educational Toy Design

Play-Mingo Baukasten

€ 199,00 
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Mit nur sechs Bauteilen können Kinder ab zwei Jahren zahlreiche verschiedene Fahrzeuge bzw. Möbelstücke zusammensetzten. Mingo ist zugleich seine eigene Verpackung und bringt Sitz, Lenkstange, Lenkdose sowie Achsen und Räder praktisch verstaut im Grundkörper aus Birkensperrholz mit. Ob als Steckenpferd, Tretroller, Lauflernwagen, oder als Rutschauto, das Kind muss zuerst überlegen und zusammenbauen, um sich seine Träume vom Fahren zu ermöglichen. So vereint der sicherheitsgeprüfte Verwandlungskünstler motorisches und kognitives Lernen auf einzigartige Weise.

Mingo unterstützt Kinder, ihre körperlichen Fähigkeiten zu erforschen, neue Bewegungserfahrungen zu machen und mit neuen Bewegungsmöglichkeiten zu experimentieren. Zudem fördert das Austüfteln der Bauvarianten die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Die Innovation des Produktes liegt sowohl in der Funktionalität als Lernspielzeug als auch in der Materialwahl: Die Funktionsteile von Mingo bestehen aus einem robusten Compound-Material, das zu 100% recyclebar ist. Ein Spielzeug für mehrere Generationen, designed in Österreich, unter höchsten Qualitätsansprüchen produziert.

Das Paket beinhaltet:

- 1x Play Mingo-Baukasten
- 1x Kinderbuch Die fantastische Reise mit einem wundersamen Gefährt

Produktdetails:
Maße: L 57 x B 22 x H 24 cm
Materialien: FSC zertifiziertes Birkensperrholz, Compound-Kunststoff, Edelstahl

Lieferzeitraum: 5 Werktage


Manufaktur

Educational Toy Design


Als Produktdesigner Hermann Trebsche im Rahmen seiner Diplomarbeit an der FH Joanneum in Graz ein Kinderspielzeug entwerfen wollte, konnte er noch nicht ahnen, dass daraus ein eigenes kleines Unternehmen entstehen würde. Bevor er sich an den Entwurf von Mingo, einem fahrbaren Baukasten machte, befragte Trebsche nicht den Markt, sondern die Kindergärten. „Welche Defizite haben heute Zwei- bis Fünfjährige?“, fragte er und bekam sehr deutliche Antworten. Die Motorik und speziell die Koordination zwischen Gehirn und Händen sei häufig unterentwickelt. Das wirkt sich in der Schule beim Schreiben besonders negativ aus. Diese Defizite resultieren aus Beschäftigungsarmut im Bereich kreativer Bewegung, sie sind auffallend oft bei jenen Kindern zu beobachten, die viel vor dem Fernseher geparkt werden. Nachteile, die Kinder später kaum noch aufholen, wie Volksschullehrer zu berichten wissen.

KINDERN VIEL ZUTRAUEN

Trebsche wollte noch mehr. Er wollte auch das analytische Denken der Kleinkinder schulen, ihr Vorstellungsvermögen herausfordern. Er entwickelte mit Mingo ein Bausystem, mit dem kleine Handwerker und Mechaniker mit wenigen Teilen und ohne Werkzeug zu unterschiedlichen, aber vorgegebenen Ergebnissen kommen. Trebsche wollte Kinder dazu motivieren, sich selbst ein Fahrzeug zu bauen: Aus dem Set kann ein Roller, ein Auto, ein Bodyboard zusammengebaut und dann sogleich auf seine Fahrtauglichkeit überprüft werden. „Und die Kinder können es auch wieder in seine Einzelteile zerlegen, denn das Auseinandernehmen ist ein mindestens ebenso wichtiger Vorgang um Dinge zu analysieren“, betont er, „Spielzeug muss zerlegt werden können. Eltern sollten sich nicht dagegen wehren, wenn Kinder etwas zerlegen. Das ist einer der besten Lernprozesse.“ Trebsche ist oft in die Kindergärten gegangen, um dort unterschiedliche Prototypen seines Bausatzes auszuprobieren. Das, was von den Kindern das beste Feedback erhielt, wurde weiterentwickelt. Die Kinder wollten mehr Bauvarianten: Trebsche tüftelte also weiter, bis mit Mingo aus sechs Bauteilen über zehn Fahrzeuge und Möbelstücke zusammengesetzt werden konnten. „Das schönste Design bringt nichts, wenn das Kind nicht damit spielt“, so der Designer, „wer für Kinder baut, muss Ästhetik abstrakt betrachten. Die Schönheit des Produkts besteht darin, dass Eltern gemeinsam mit ihrem Kind etwas schaffen können. Es geht um das gemeinsame Konstruieren und um das Zerlegen und wieder neu Zusammenbauen. Das hat einen Wert.“ Über seine Erfahrungen mit dem Handel weiß Trebsche zu berichten: Produkte, die noch unbekannt sind und sich nicht selbst erklären, haben es schwerer. Deshalb hatTrebsche mit dem Illustrator und Autor Robert Göschl ein Kinderbuch entwickelt, um zusätzliche Vertriebswege zu erschließen. Es wird zwar vielleicht noch eine Weile dauern, bis Mingo ähnlich bekannt ist  wie Lego oder Bobbycar. Konkurrenz in Spielfreude, Nachhaltigkeit und intelligentem Design für Kinder macht er den großen Playern im Spielzeuggeschäft aber allemal.



Das Unternehmen Educational Toy Design GmbH wurde 2011 von Hermann Trebsche gegründet, mit dem Ziel, hochwertiges, pädagogisch wertvolles Lernspielzeug für Kinder zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Die Herangehensweise, den Benutzer (also die Kinder) in den Mittelpunkt der Produktentwicklung zu stellen und vorerst nicht von Preisgestaltung, Produktionsmöglichkeiten, Vertriebsvorgaben etc. beeinflusst zu werden, hat Hermann Trebsche von Anfang an fasziniert. Von der ersten Idee bis zur Produktion von "Mingo" vergingen 10 Jahre, samt Zwischenstopps in London und Tokio - in der "Lehre“ bei Firmen wie Lego und dem Kult-Kinderprogramm Blue Peter der BBC.

Unsere Lernspielzeuge werden mit Therapeuten, Psychologen sowie Kinderärzten in Kindergärten mit Kindern entwickelt. Das garantiert einen hohen Spielwert bei gleichzeitig sinnhaftem, pädagogischem Nutzen. Unser Anspruch ist es, Kinderspielzeug zu gestalten, das intuitiv zu verwenden ist, sich selbstverständlich zum Spiel anbietet und Kinder durch die Freude am spielen zum eigenständigen Lernen motiviert. Alle Produkte sind zudem sicherheitsgeprüft und werden aus nachhaltigen Materialien unter höchsten Qualitätsstandards hergestellt. Auszeichnungen mit internationalen Design- und Consumer-Awards und nicht zuletzt die Tatsache, dass das erste Produkt "Mingo" bereits in zahlreichen Ländern weltweit vertrieben wird, bestätigen die Qualität der Arbeit.