Molden Verlag

Marx und Wien

Günther Haller fördert bisher wenig bekannte Facetten des kommunistischen Säulenheiligen Karl Marx zutage
Molden Verlag

Marx und Wien

€ 22,90 
€ 22,90 
€ 2290


Lieferbar in 5 Werktagen

30 Tage Rückgaberecht

Zum Produkt

Von den Barrikaden zum Gemeindebau.
Vom politischen Agitator zum Korrespondenten bei der Wiener „Presse“ – Günther Haller fördert bisher wenig bekannte Facetten des kommunistischen Säulenheiligen Karl Marx zutage und schildert detailreich und packend das Werden der österreichischen Arbeiterbewegung vom Vormärz bis zur Zweiten Republik. 
Marx' Lebenswege berühren immer wieder Wien. Während der  „48er-Revolution“ versucht er sich einige Tage als politischer Agitator in der Kaiserstadt – mit überschaubarem Erfolg. Chronischer Geldmangel veranlasst ihn später, als Korrespondent bei der Wiener „Presse“ anzuheuern, bis ideologische Differenzen die Zusammenarbeit rasch beenden. Erst nach seinem Tod sollten seine Theorien in Österreich den Boden für die Erfolge der Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie bereiten. 
 
Bis an ihr Lebensende analysierten die kommunistischen Gründerväter Marx und Engels auch das Geschehen in Österreich, sie ersehnten die Revolution, die nicht kam. Ihr Einfluss auf die langsam erstarkende österreichische Arbeiterbewegung ist dennoch groß – und reicht bis weit hinein ins 20. Jahrhundert.
 
Aus dem Inhalt: Marx im Vormärz | Marx und die Wiener Revolution | Marx der Journalist | Marx und die Restauration | Marx und die österreichische Arbeiterbewegung

Der Autor: 
Günther Haller wurde 1955 geboren und studierte Geschichte und Germanistik. Derzeit leitet er das Archiv der Tageszeitung „Die Presse“. Er verfasst regelmäßig Artikel zu historischen Themen in deren Feuilleton, weiters ist er Begründer und Autor der erfolgreichen Magazinreihe „Die Presse Geschichte“, u.a. mit Magazinen zu „Ringstraße“ „Kaiser Franz Joseph“ und „Maria Theresia“.
ISBN: 978-3-222-15007-4
Seiten: 192
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
zahlreiche Abbildungen
Format: 13,5 x 21,5 cm
Preis: € 22,90 

Manufaktur

Molden Verlag

Der von Fritz Molden 1964 gegründete Buchverlag feierte national und vor allem international spektakuläre Erfolge. Molden wurde damals in einem Atemzug mit großen deutschen Publikumsverlagen genannt. An diese Erfolge soll nun durch eine Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ angeknüpft werden.

„So, wie für Fritz Molden Österreich mehr als nur ein geografischer Begriff war, sollen auch die künftigen Bücher des ‚Molden Verlages‘ in einem umfassenden Sinn Österreich zum Thema haben. Die Redaktion der ‚Presse‘ garantiert, dass dies zum Gewinn der Leserinnen und Leser gelingen wird“, meint Molden-Verlagschef Matthias Opis.

„Der Name Molden ist wie kaum ein anderer mit der ‚Presse‘, ihrer Geschichte und Blattlinie, verbunden. Der Zeitungs- und Buchverleger Fritz Molden war bekennender Österreicher und dachte doch stets groß. Ich freue mich, dass wir dieser Persönlichkeit und ihrem Eintreten für eine offene, wirtschaftsliberale Gesellschaft auch in Form von Büchern unsere Reverenz erweisen dürfen“, so Rainer Nowak, Chefredakteur und Herausgeber der „Presse“.
.