Terra Nigra

Im niederösterreichischen Flandorf fertigt Hannes Wagner nach streng gehüteter Rezeptur exklusive Terra-Nigra-Keramik.
Ein Besuch in Hannes Wagners Terra-Nigra-Manufaktur ähnelt einer Reise in die Vergangenheit: unzählige formgetreue Nachbildungen antiker Vasen, Schalen und Amphoren. Ungebrannte Objekte in vertrautem Rot, fertige Stücke ungewöhnlich silbrigschwarz.

Die Erklärung der schwarzen Keramik liegt in einer chemischen Reaktion, die bereits die Etrusker zu nutzen wussten. 79 nach Christus hat der Vesuv die letzte Urherstellungsstätte zerstört. Fast 2000 Jahre nach Verschwinden der sogenannten Terra Nigra gelang es Franz Kukowetz, das „schwarze Gold“ 1956 im niederösterreichischen Flandorf erstmals wieder herzustellen. Die Zusammensetzung der Tonerde und die Details zum Brennvorgang sind seither ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

Mittlerweile leitet Kukowetz’ Enkel Hannes Wagner die Manufaktur. Der ehemalige IT-Manager hat vor einigen Jahren Anzug gegen Latzhose getauscht und sich ganz der einzigartigen Keramik verschrieben. Bis zu 600 handgefertigte Unikate verlassen jährlich seinen Betrieb. Vom Weinkühlerset, vergoldet mit Porträts der jeweiligen Familienmitglieder, bis hin zur Urne: Mit viel Hingabe und Feingefühl bietet Hannes Wagner seinen Kunden nahezu uneingeschränkte Mitgestaltungsmöglichkeiten.



 

Ihr Ansprechpartner

Terra-Nigra Manufaktur
Landesstraße 6
2102 Flandorf

T +43 699 150 29 162

office@terra-nigra.at
www.terra-nigra.at

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