PUCH

Unverwüstlich wie eh und je, aber spürbar weiterentwickelt: das gute, alte Waffenrad. Wieder auf den Markt gebracht von Zweiradspezialist Josef Faber.

1889: Johann Puch (1862 – 1914) gründet eine kleine Werkstatt mit dem Namen „Fahrradfabrikation Strauchergasse 18a“, mit Sitz in Graz. Ein Jahr später erhält er die Bewilligung für das „Freie Gewerbe der fabrikmäßigen Erzeugung von Fahrrädern“ und beginnt mit der Produktion eigener Fahrräder. 1899 verhilft die erfolgreiche Entwicklung Johann Puch zur Gründung der Firma „J. Puch – Erste Steiermärkische Fahrradfabrik AG“. Neben der Herstellung von Fahrrädern nimmt die Firma auch die Produktion von Motorrädern, Mopeds und Automobilen auf. Die Erfolgsgeschichte von PUCH beginnt und setzt sich bis heute fort.

Mittlerweile zeichnet das traditionsreiche Familienunternehmen Faber GmbH für den Vertrieb der Fahrradmarke PUCH in Österreich verantwortlich und präsentiert erstmals eine neue Kollektion, die die Tradition der bewährten und beliebten PUCH Fahrräder wieder aufleben lässt.

Das Puch Fahrrad: Zweirad mit Nostalgiefaktor

Es wurde 1894 erstmals erzeugt, 2013 löste es den Retro-Boom auf dem Fahrradsektor aus: das Waffenrad. „Unverwüstlich, massiv, generationsüberschreitend“, nennt Josef Faber „das Archemodell des Fahrrads“, das über 60 Jahre lang von der Firma Puch hergestellt wurde. Mit seiner Faber GmbH, einem Familienunternehmen, das seit 1948 einspurige Kraftfahrzeuge vertreibt, ließ er den Mythos Waffenrad wieder aufleben. Faber ist Generalimporteur für Traditionsmarken wie Vespa, Piaggio und Moto Guzzi. Er hat ein Gespür für Emotionen, Jugenderinnerungen und Geschichte. 2010 lernte er auf der weltweit größten Fahrradmesse, Eurobike, den Vertriebsleiter von Cycleurope kennen – einem schwedischen Unternehmen, das seit 1997 die Rechte am Markennamen Puch hält. Man tat sich zusammen, 2013 präsentierte Faber auf der Grazer Frühjahrsmesse nach 20 Jahren erstmals wieder ein Waffenrad. Ein aufregender Moment: „Da standen ein paar alte Herren und hatten Tränen in den Augen.“ Wesentliche historische Komponenten des Klassikers wurdn optisch erhalten und neu interpretiert. So sind der solide gemuffte Stahlrahmen, die 28-Zoll-Laufräder in Ballonoptik und das klassische Vorder- und Rücklicht mit Seitenlauf-Dynamo eine Hommage an das Original. Eher spür- als sichtbar ist die technische Weiterentwicklung: Statt der Stempelbremse wurde eine moderne „Sturmey Archer“-Trommelbremse eingesetzt. Der verchromte Lenker wurde ergonomisch an heutige Straßenverhältnisse angepasst, für bequeme Ausfahrten integrierte man eine Drei-Gang-Schaltung von Shimano. Weil schon Puch das Waffenrad als „Volksrad“ positionierte und leistbar machte, verfolgt auch Faber diesen Ansatz. Sogar die Post stattete die Briefträger mit Waffenrädern aus – noch 1993 waren drei Viertel der Posträder Waffenräder.

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